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Otto gewinnt Weltcup-Qualifikation der Rodler

Bei der letzten Weltcup-Qualifikation der deutschen Rodler in Altenberg haben Sylke Otto und David Möller sowie das Duo Patric Leitner/Alexander Resch Siege eingefahren. Altmeister Georg Hackl ist noch nicht richtig fit.

Die Olympiasieger Sylke Otto und Patric Leitner/Alexander Resch sowie David Möller haben bei der abschließenden Weltcup-Qualifikation der deutschen Rodler in Altenberg eine gute Form gezeigt. Neben diesen Athleten stehen bis auf Georg Hackl auch alle anderen Topleute im Team von Bundestrainer Thomas Schwab für den Auftakt der Olympiasaison am 5./6. November in Sigulda.

Hackl noch nicht fit

Der siebtplatzierte Altmeister Hackl, nach einer Bandscheiben-Operation und Nervenentzündung noch nicht wieder richtig fit, wird erst beim vierten Saisonrennen am 10. Dezember in Calgary in den Weltcup einsteigen. "Er kann sich zuhause besser vorbereiten als in Sigulda", sagte Bundestrainer Thomas Schwab: "Momentan planen wir, dass er erst in Übersee einsteigt." Hackl hat im linken Arm noch große Kraftnachteile. Die ebenfalls an der Bandscheibe operierte Otto präsentierte sich dagegen in ausgezeichneter Form.

Nagano-Olympiasiegerin Silke Kraushaar (Oberhof), vor einer Woche in Königssee ganz vorn, und Sebastian Schmidt/Andre Forker (Altenberg) erhielten von Schwab nach den Rängen drei bzw. zwei das jeweils noch vakante Ticket. Bei den Männern schafften Denis Geppert (Oberwiesenthal), Andi Langenhan (Zella-Mehlis) und der gestürzte Jan Eichhorn (Oberhof) die Qualifikation.

Sonntag DM in Oberhof

Gesetzt waren neben Hackl noch Möller (Oberhof), Otto, Anke Wischnewski (beide Oberwiesenthal), Barbara Niedernhuber (Königssee), Leitner/Resch (Königssee/Berchtesgaden) und Andre Florschütz/Torsten Wustlich (Friedrichroda/Oberwiesenthal). Das nächste Kräftemessen der deutschen Elite findet bei der DM am Sonntag in Oberhof statt.

Neben Hackl fehlt dort eventuell auch Eichhorn, der bei seinem Sturz in Kurve 15 ein paar Prellungen erlitt und wegen des Verdachts auf leichte Gehirnerschütterung noch genauer untersucht wird. Bei der wichtigen Trainingswoche Mitte November auf der Olympiabahn von Turin wird Hackl aber dabei sein. Danach aber bei den Weltcups in Cesana (19./20. November) und Altenberg (26./27. November) fehlen.

Die Oberhoferin Tatjana Hüfner darf dank ihrer guten Selektionsfahrten - Rang zwei in der Gesamtwertung beider Stationen - auch bei der Trainingswoche mitfahren und ist noch nicht aus dem Rennen um die weiteren Weltcup-Starts.

© SID

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