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Irakische Paralymics-Sportler verschwunden

Zwei irakische Paralympics-Sportler haben sich bei einem Trainingsaufenthalt in Hannover offenbar aus der Teamunterkunft abgesetzt, um der Rückkehr in ihre Heimat zu entgehen.

Zwei irakische Paralympics-Sportler haben einen mehrtägigen Trainingsaufenthalt in Deutschland anscheinend genutzt, um einer Rückkehr in ihre Heimat zu entgehen. Laut Qahtan Tayeh al-Naeimi, dem Präsidenten des paralympischen irakischen Komitees, sei der Aufenthaltsort der beiden Rollstuhlfahrer der irakischen Paralympics-Mannschaft seit deren Verschwinden am Sonntagabend unbekannt.

"Sie haben unsere Unterkunft in Hannover verlassen, unbemerkt und ohne jemanden darüber zu informieren", sagte Naeimi bei seiner Ankunft am Flughafen in Badgad. Die deutschen Behörden sind nach Angaben des Funktionärs über den Vorfall informiert worden. Das irakische Komitee wolle zudem eine eigene Untersuchung einleiten.

Einen ähnlichen Vorfall gab es vor vier Jahren, als zwei Volleyballer aus der Paralympics-Mannschaft des Iran in den Niederlanden verschwanden.

© SID

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