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Pech für deutsche Shorttracker in Seoul

Für die deutschen Starter stand der Shorttrack-Weltcup in Seoul unter keinem guten Stern. Eine Serie von Stürzen und Verletzungen hat das Team dezimiert und um die erhoffte Topplatzierungen gebracht.

Für die deutschen Eisschnelllauf-Asse steht der Shorttrack-Weltcup in Südkoreas Hauptstadt Seoul unter keinem guten Stern. Eine Serie von Stürzen und Verletzungen hat das Team dezimiert und um die erhofften Topplatzierungen gebracht. Für einen nicht erwarteten Lichtblick sorgte Susanne Rudolph. Die 34-Jährige aus Grafing wurde über 500m Elfte und rangiert im Mehrkampf nach zwei Strecken auf Platz zehn.

Während die Chinesen Wang Meng (Damen) und Li Haonan (Herren) beim zweiten Weltcup der Saison die Siege über 500m holten, stürzte Christin Priebst (Dresden) ist in ihrem Vorlauf schwer. Ihr Ausfall schweächte die deutsche Staffel zusätzlich, da auch die Rostockerin Aika Klein und die gestürzte Tina Grassow (Dresden) angeschlagen waren.

Auch bei den Männern gibt es Sorgen

Das gleiche Problem hatte Cheftrainer Jürgen Dennhardt bei den Männern. Denn der Rostocker Arian Nachbar fiel wegen einer Wirbelsäulenblockierung aus, und im 500-m-Rennen kam Tyson Heung (Dresden) zu Fall. Grassow und Heung können den Wettbewerb fortsetzen, hingegen fallen Priebst, Nachbar und Klein auch am Sonntag aus.

"Ich hoffe, dass alle Läufer bis zur Olympia-Ausscheidung im November wieder fit sind, denn unsere dünne Läuferdecke bietet keinen auch nur nähernd gleichwertigen Ersatz", sagte Dennhardt. Die Quotenplätze für die Olympischen Winterspiele in Turin werden vom 11. bis 20. November in Bormio/Italien und Den Haag/Niederlande vergeben.

© SID

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