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Popp will Erfolgsstory in Wimbledon fortsetzen

Nach zwei Viertelfinal-Teilnahmen in Wimbledon steht Alexander Popp auch in diesem Jahr schon wieder in Runde zwei gegen den Australier Wayne Arthurs. Für Popp war der Erfolg in Runde eins der erste Sieg in diesem Jahr.

Für Alexander Popp scheinen sich die 119. All England Championships in London einmal mehr zur Erfolgsstory zu entwickeln. Zumindest knüpft der 28-Jährige nahtlos an seine imposante Bilanz auf dem Gras im Stadtteil Wimbledon an. Zwölf Siege sammelte Popp, der neben dem deutschen auch einen britischen Pass hat, und nur dreimal zog er den Kürzeren. Der letzte Erfolg, ein 6:2, 6:3, 2:6, 6:4 über den Franzosen Jerome Haehnel, brachte Popp jüngst in Runde zwei des dritten Grand Slam des Jahres.

Dort wartet nun Tennis-Veteran Wayne Arthurs, der derzeit seinen dritten Frühling erlebt. Popp wird es egal sein, der Blondschopf feierte gegen den Franzosen seinen ersten Saisonsieg. Bei bisher vier Turnieren in diesem Jahr verlor er stets zum Auftakt, auf Rasen zuletzt in Halle gegen Australian-Open-Sieger Marat Safin und in Nottingham gegen den Amerikaner Taylor Dent.

Gegen Haehnel lief es für Popp erstaunlich glatt: "Ich war selbst überrascht. Das reicht mir, um Selbstvertrauen aufzubauen", so der zweimalige Wimbledon-Viertelfinalist, der sich seine Siegesserie nicht so recht erklären kann. "Es sieht so aus, als ob ich immer nur für Wimbledon in Fahrt komme. Das hat sich über die Jahre so entwickelt. Dabei habe ich auch schon anderswo gut gespielt."

Nun also ein Australier: "Das ist kein leichtes Match", sagte Popp, "aber vom Kopf her ist es leicht. Ich muss mich nicht ärgern, wenn ich vier Aufschlagspiele lang keinen Ball treffe." Popps letzter australischer Gegner in Wimbledon war 2003 der spätere Finalist Mark Philippoussis. Popp verpasste damals nach 2:0-Satzführung mit 6:8 im fünften Durchgang das Halbfinale.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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