Pressestimmen zum Abschied von Lance Armstrong
„Kannibale ohne Tränen“

Magier, König, Kannibale. Die internationale Presse kommentiert den sporthistorischen Erfolg von Lance Armstrong.

HB HAMBURG. Internationale Pressestimmen zum siebten Toursieg von Lance Armstrong.

Frankreich:
"Le Parisien": "Lance für die Ewigkeit."
"Le Figaro": "Armstrong, Riese des Schattens und des Lichts. Happy End. Lance Armstrong hat den Planeten Tour verlassen. In Gelb."
"Libération": "Die letzte des großen Manitour. Was wird aus der Tour ohne Lance Armstrong?"

England:
"Daily Mail": "Ist dieser rücksichtslose Verrückte mit einer Rockstar-Freundin der größte Sportler aller Zeiten? Armstrong verabschiedet sich glorreich mit solch einer zauberhaften Show, die Harry Potter eifersüchtig machen würde."
"The Sun": "Selbst Superman muss irgendwann mal die Füße hochlegen. Der Rock'n'Roll-König deutete an, er werde nun glücklich, in dem er an der Gitarre zupft und sich ein paar Bierchen gönnt, während er seine Freundin Sheryl Crow auf ihrer Tournee begleitet."
"Daily Mirror": "Der Texaner hat sich immer davon distanziert, mit Sport-Ikonen wie Pele, Mohammed Ali und Michael Schumacher verglichen zu werden. Aber nachdem er den Krebs besiegt hat und einen Erfolg erreichte, der seinen Sport veränderte, kann es keinen Zweifel daran geben, dass der Discovery-Channel-Fahrer seinen Platz unter den Allergrößten verdient hat."
"Times": "Nun ist der König also tot. Die Tour hat ihren erfolgreichsten Fahrer verloren, ihren Superstar, ihren mystischsten Charakter. Vergesst nie, dass Lance Armstrong nicht nur für Krebskranke gefahren ist, sondern auch um die Tour de France zu retten. Die Tour hatte 1998 ihren Tiefpunkt erreicht mit der Festina- Dopingaffäre. Doch dann kämpfte sich das unglaublichste Sportmärchen aller Zeiten in das Gelbe Trikot."

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Italien:
"La Gazzetta dello Sport": "König Armstrong. Lance ist der gelbe Kannibale. Armstrong im Club der Unsterblichen. Aber er hatte nicht den Mut, eine Träne kullern zu lassen, die ihn vor den Augen der Welt menschlicher gemacht hätte. Basso ist die Zukunft. "
"Il Tirreno": "Der Marsmensch Armstrong siegt zum siebten Mal."
"L'Unità": "Armstrong ist zum letzten Mal der Tour-König von Paris. Der Sieger benennt seinen Erben: Basso gehört die Zukunft. Aber dann folgen Popowitsch und Ullrich."
"Corriere della Sera": "Armstrong verabschiedet sich aus seinem siebten Himmel. Basso steht für 2006 auf der Pole Position, aber er darf nicht Ullrich imitieren."
"Il Secolo XIX": "Armstrong ist ein Magier."
"La Repubblica": "Monsieur Armstrong verlässt die Tour als König - keiner ist wie er."

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