Radprofi kündigt rechtliche Schritte an
Geschockter Ullrich kämpft um seinen Ruf

Jan Ullrich hat auf seinen Ausschluss von der Tour de France geschockt reagiert und angekündigt, seine Unschuld zu beweisen. "Ich habe mit der Sache nichts zu tun", erklärte Ullrich und kündigte rechtliche Schritte an.

Für Jan Ullrich beginnt nach seinem Ausschluss von der Tour de France nun eine schwere Zeit. Der einstige Kapitän des T-Mobile-Teams reagierte im Lager seines Rennstalls auf die erhobenen Dopingvorwürfe und will seine Unschuld beweisen. "Die Nachricht hat mich geschockt. Das ist das Schlimmste, was mir in meiner Karriere passiert ist", sagte der 32-Jährige nach stundenlangen Beratungen mit seinem Manager Wolfgang Strohband und Anwälten in Teamhotel in Blaesheim bei Straßburg.

Der Toursieger von 1997, der laut einem Untersuchungsbericht in die spanische Doping-Affäre verwickelt sein soll, beteuerte noch einmal seine Unschuld: "Ich habe mit der Sache nichts zu tun", erklärte Ullrich und kündigte Schritte zur Klärung der Sachlage an: "Ich brauche jetzt ein paar Tage Ruhe und werde dann mit meinen Anwälten beraten, wie ich meine Unschuld beweisen kann."

Wie Ullrich berichtete, seien auch seine Teamkollegen von der Nachricht erschüttert gewesen: "Alle im Team waren natürlich sehr niedergeschlagen. Es wurde sogar kurz überlegt, ob die Mannschaft überhaupt antreten soll. Aber ich habe ihnen gesagt: Jetzt erst recht, kämpft für mich."

© SID

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