Radsport Doping
Auch Mayo hat gedopt

Die 94. Tour de France ist gerade zu Ende gegangen, da wird der nächste Dopingfall offiziell. Dem spanischen Bergspezialisten Iban Mayo ist nach Informationen der L'Equipe die Verwendung von EPO nachgewiesen worden.

Die Tour de France kommt auch einen Tag nach ihrem Ende nicht aus den Negativ-Schlagzeilen heraus. Dem spanischen Bergspezialisten Iban Mayo ist nach Informationen der Sporttageszeitung L'Equipe während der Frankreich-Rundfahrt am 24. Juli, einem Ruhetag, bei einem Bluttest die Verwendung von EPO nachgewiesen worden. Mayos Arbeitgeber Saunier Duval suspendierte den Gesamt-16. der diesjährigen Tour am Montag, nachdem der Radsport-Weltverband UCI das Team informiert hatte.

Mayo war bereits im Juni beim Giro d'Italia mit zu hohen Testosteron-Werten aufgefallen, damals aber von der UCI entlastet worden. Der Weltverband verwies auf einen angeblich natürlich erhöhten Testosteron-Wert bei dem Spanier.

Vor Mayo waren bereits dem Kasachen Alexander Winokurow und dem Italiener Cristian Moreni Dopingmissbrauch während der Tour nachgewiesen worden. T-Mobile-Profi Patrik Sinkewitz war in einer Probe vom 8. Juni ein erhöhter Testosteron-Wert nachgewiesen worden. Dieser Fall war erst während der Frankreich-Rundfahrt bekannt geworden und hatte den Ausstieg von ARD und ZDF zufolge gehabt.

Und der Träger des Gelben Trikots, der Däne Michael Rasmussen, wurde von seinem Team Rabobank aus der Tour genommen, weil er in der Vorbereitung bei der Angabe seiner Trainingsorte die Unwahrheit gesagt hatte.

© SID

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