Radsport Doping: Basso bereit für Comeback

Radsport Doping
Basso bereit für Comeback

Der italienische Radprofi Ivan Basso will nach Ende seiner Doping-Sperre im Oktober 2008 wieder voll ins Renn-Geschehen eingreifen. Der Giro d´Italia-Sieger von 2006 war in die "Puerto-Affäre" verwickelt.

Ivan Basso, der wegen Dopings für zwei Jahre gesperrte Radprofi, fühlt sich geläutert. "Ich fühle mich wie ein besserer Mensch", sagte der Tour-Zweite von 2005 und Girosieger von 2006: "Die Sperre war das Beste, was mir passieren konnte. Sie gab mir Zeit zum Überlegen und hat mein Leben verändert."

Mit dieser neuen Erfahrung wolle er nach Ablauf der Sperre am 24. Oktober 2008 zurückkehren. "Ich fühle mich bereit für ein Comeback", sagte der Italiener. Die Tour de France zu gewinnen sei "mein Traum, aber ich setze mir keine so hohen Ziele, sondern denke nur in kleinen Schritten."

Basso hatte gestanden, in die spanische Dopingaffäre "Operacion Puerto" verwickelt gewesen zu sein. Er habe fünf Beutel mit seinem Blut unter dem Codenamen "Birillo" beim Madrider Arzt Eufemiano Fuentes in der Absicht deponiert, sich bei der Tour 2006 zu dopen. Er habe jedoch nie Doping praktiziert.

© SID

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