Radsport Doping
Contador bleibt zuversichtlich

Der unter Dopingverdacht stehende spanische Radprofi Alberto Contador hat das Jahr 2010 mit einer Kampfansage via Twitter abgeschlossen: "2011 wird die Wahrheit ans Licht kommen".

Der dreimalige Toursieger Alberto Contador blickt trotz des gegen ihn bestehenden Dopingverdachtes zuversichtlich nach vorn. "Ich bin überzeugt, dass 2011 die Wahrheit ans Licht kommen wird", teilte der 28-Jährige über den Kurznachrichtendienst Twitter mit: "Das kommende Jahr wird historisch werden!"

Gegen Contador läuft derzeit ein Disziplinarverfahren beim spanischen Radsport-Verband Rfec, nachdem er am zweiten Ruhetag der Tour de France positiv auf Clenbuterol getestet worden war. Der Madrilene hat dies mit verunreinigtem Fleisch zu erklären versucht, die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) schenkt seiner These aber nur wenig Glauben. Aller Voraussicht nach wird der Fall vor dem internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne landen.

Vor wenigen Tagen war Contador erneut in die Negativ-Schlagzeilen geraten. Ein Bericht des spanischen Magazins Interviu hatte ihn mit dem Madrider Radsport-Präsidenten Javier Fernandez Alba in Verbindung gebracht, der sich selbst Doping-Anschuldigungen ausgesetzt sieht. Fernandez wird vorgeworfen, Senioren-Weltmeister Francisco Jose Prieto mit Dopingpräparaten versorgt zu haben. Dafür muss er sich auch vor einem Gericht in Asturien verantworten.

In dem Artikel heißt es, Fernandez Alba sei der Manager, Entdecker und Trainer von Contador gewesen. Dessen Pressesprecher hat diese Behauptungen umgehend zurückgewiesen.

© SID

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