Radsport Doping
Drei Monate Sperre für Danilo Di Luca

Kontakte aus dem Jahr 2004 zum Mediziner Carlo Santuccione, einem Verbindungsmann des spanischen Dopingarztes Eufemiano Fuentes, haben Danilo Di Luca eine dreimonatige Sperre eingehandelt.

Danilo Di Luca ist von der Anti-Doping-Kommission des Nationalen Olympischen Komitees Coni für drei Monate gesperrt worden. Der italienische Radprofi muss somit bis zum 15. Januar 2008 pausieren.

Kurz vor dem Ende der Straßensaison handelt es sich jedoch eher um eine "Alibi-Strafe". Der Giro-Sieger verpasst lediglich die Lombardei-Rundfahrt am Wochenende. Dort läuft er allerdings Gefahr, die Führung in der Gesamtwertung der Protour noch an den Australier Cadel Evans zu verlieren.

Bereits in Stuttgart ausgesetzt

"Ich akzeptiere das Urteil, auch wenn ich mich unfair behandelt fühle und enttäuscht bin", sagte der 31-Jährige. Ankläger Ettore Torri hatte vier Monate Sperre beantragt.

Di Luca wurden Kontakte aus dem Jahr 2004 zum Mediziner Carlo Santuccione zum Verhängnis, einem Verbindungsmann des spanischen Dopingarztes Eufemiano Fuentes. Abgehörte Telefongespräche und Videoaufnahmen hatten den Verdacht gegen Di Luca erhärtet. Ein Dopingvergehen konnte dem Liquigas-Kapitän aber nicht nachgewiesen werden.

Wegen der eingeleiteten Ermittlungen hatte Di Luca bereits nicht bei der Straßen-WM in Stuttgart starten dürfen. Im Frühjahr hatte er unter anderem den Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich gewonnen.

© SID

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