Radsport Doping
Elli und Frigo knapp am Knast vorbei

Die italienische Justiz hat fünf Radprofis, darunter Ex-Telekom-Fahrer Alberto Elli sowie Dario Frigo, wegen früherer Doping-Vergehen zu Haftstrafen verurteilt, die aber jeweils zur Bewährung ausgesetzt wurden.

Blaues Auge Dario Frigo und vier seiner Kollegen: Im Prozess um das erste Dopingvergehen in seiner Karriere sind die Radprofis um eine Haftstrafe herumgekommen. Frigo wurde von Richter Paolo Luppi in San Remo zu sechs Monaten Haft auf Bewährung sowie einer Geldstrafe von 12 000 Euro verurteilt. Bei Frigo waren bei einer Razzia während des Giro d´Italia im Juni 2001 verbotene Substanzen gefunden worden. Die Staatsanwaltschaft von San Remo hatte dafür sechs Monate Haft sowie 6 000 Euro Strafe gefordert.

Das Gericht verhängte zudem gegen die Profis Giuseppe di Grande und Alberto Elli ebenfalls wegen der Vorfälle beim Giro vor vier Jahren Bewährungstrafen von sechs Monaten und Geldstrafen von 12 000 Euro. Auch zwei weitere Fahrer und ein Betreuer erhielten Bewährungsstrafen.

Der frühere Paris-Nizza-Sieger Frigo war bei der diesjährigen Tour de France im Juli erneut wegen Dopingverdachts vorübergehend verhaftet worden. Im Auto von Frigos Ehefrau waren von Zollbeamten verdächtige Ampullen gefunden worden.

© SID

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