Radsport Doping
Fall Basso zieht weitere Kreise

Die Ermittlungen im Fall Basso weiten sich aus. Der Staatsanwalt von Italiens Olympiaverband Coni, Ettore Torri, will den italienischen Arzt Luigi Cecchini vernehmen, der mit Eufemiano Fuentes in Kontakt stehen soll.

Der Staatsanwalt von Italiens Olympiaverband Coni, Ettore Torri, geht im Fall Basso in die Offensive und will nun den italienischen Arzt Luigi Cecchini vernehmen. Dieser soll Giro-Sieger Ivan Basso mit dem spanischen Arzt Eufemiano Fuentes, Drahtzieher in der spanischen Anti-Doping-Affäre, in Verbindung gebracht haben, wie die römische Tageszeitung La Repubblica berichtet.

Torri will in den nächsten Tagen erneut auch Radsportmanager Alessandro Kalc befragen, der als Fuentes-Vertrauensmann in Italien gilt und den italienischen Radprofis die von Fuentes empfohlenen verbotenen Substanzen besorgt haben soll.

Am Donnerstag hatte die Staatsanwaltschaft der lombardischen Heimatstadt Bassos, Busto Arsizio, Ermittlungen gegen den Profi wegen Verstoßes gegen das Antidoping-Gesetz in die Wege geleitet. Auch in Bergamo läuft eine Untersuchung gegen Basso und seine Schwester wegen Handels mit verbotenen Substanzen in Fitnesszentren.

© SID

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