Radsport Doping
Floyd Landis zieht vor den CAS

Wie Floyd Landis am Mittwoch auf seiner Internetseite angab, zieht der US-Amerikaner nach der Aberkennung seines Tour-de-France-Sieges 2006 vor den Obersten Sportschiedsgerichtshof CAS in Lausanne.

Floyd Landis will die Aberkennung seines Tour-de-France-Sieges 2006 nicht so einfach hinnehmen und zieht vor den Obersten Sportschiedsgerichtshof CAS in Lausanne. Das kündigte der 31-Jährige Amerikaner am Mittwoch auf seiner Internetseite an.

Der CAS bestätigte am Donnerstag in einer Pressemitteilung den Eingang der Berufung des US-Radprofis gegen seine Disqualifikation als Toursieger 2006 und die zweijährige Dopingsperre bis zum 29. Januar 2009.

Die Besetzung des dreiköpfigen CAS-Richtergremiums und die Termine für die Anhörung sollen in den nächsten Tagen bekanntgegeben werden. Normalerweise ist mit einem Urteil innerhalb von vier Monaten zu rechnen.

Landis ficht Sperre der US-Antidoping-Agentur an

In Lausanne will Landis gegen das Urteil des Schiedsgerichts der US-Antidoping-Agentur Usada vorgehen, das ihn am 20. September des Testosteron-Dopings bei der Tour 2006 für schuldig befunden und für zwei Jahre bis zum 29. Januar 2009 gesperrt hatte. "Weil ich weiß, dass die Anschuldigungen gegen mich falsch sind, ... werde ich weiter um mein Recht kämpfen", schrieb Landis.

Dem Amerikaner war nach dem Usada-Urteil als erstem Gewinner in der Geschichte der Tour de France vom Weltverband UCI der Sieg nachträglich aberkannt worden. Als Gewinner der Frankreich-Rundfahrt 2006 wird seit dem 21. September Oscar Pereiro geführt. Der Spanier erhält am kommenden Montag mit 15-monatiger Verspätung das Gelbe Trikot für den Gesamtsieg.

© SID

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