Radsport Doping
Fuentes´ Kontaktperson offenbar aus Süddeutschland

Neue Erkenntnisse im möglichen Dopingfall um Jan Ullrich: Eine Kontaktperson des spanischen Skandal-Arztes Eufemiano Fuentes soll nach Angaben des Dopingexperten Werner Franke aus Baden-Württemberg kommen.

Im möglichen Dopingfall um den ehemaligen Tour-de-France-Sieger Jan Ullrich gibt es neue Spekulationen. Eine der Kontaktpersonen in einer Klinik, die mit dem spanischen Dopingnetzwerk um den Arzt Eufemiano Fuentes zusammengearbeitet haben, soll aus Baden-Württemberg kommen. Das sagt der Dopingexperte Werner Franke, nachdem er die Ermittlungsakten aus Spanien gelesen hat. Der Molekularbiologe aus Heidelberg will in Kürze Strafanzeige gegen Unbekannt stellen.

"Ullrich ist ein Opfer", sagte der 66-Jährige der Stuttgarter Zeitung. "Er befand sich in der Abhängigkeit von Ärzten, Trainern, Managern. Das sind die Täter." In der Akte aus Madrid, die der Stuttgarter Zeitung in Auszügen vorliegt, sind die Abhörprotokolle der spanischen Polizei aufgeführt. Darin wird detailliert geschildert, welcher Radrennsportler mit welchen Mitteln gedopt wurde. Im Fall Jan Ullrich waren das laut Franke Blutkonserven, Wachstumshormone, Insulin und Testosteronpflaster.

© SID

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