Radsport Doping
Godefroot setzt sich gegen Vorwürfe zur Wehr

Der ehemalige Teamchef Walter Godefroot hat jede Verwicklung in den Skandal um den Telekom-Radrennstall abgestritten. "Ich habe nie Doping organisiert oder Rennfahrer zum Doping getrieben", erklärte der Belgier.

Walter Godefroot geht in die Offensive. Nach den Enthüllungen über angebliche Dopingpraktiken beim Telekom-Rennstall hat sich der ehemalige Teamchef zu Wort gemeldet und jede Verwicklung in den Skandal abgestritten. Godefroot reagierte auf die Dopinggeständnisse seiner beiden Ex-Fahrer Bert Dietz und Christian Henn sowie dem Vorwurf des systematischen Dopings beim deutschen Team in den 90er-Jahren. "Ich habe nie Doping organisiert oder Rennfahrer zum Doping getrieben", wird der 63 Jahre alte damalige Teamchef im Teletext des öffentlich-rechtlichen belgischen Fernsehens zitiert.

"Bin nicht immer über alles informiert gewesen"

"Ich weiß nicht, ob die Ärzte den Sportlern EPO gegeben haben. Mit der medizinischen Abteilung des Teams habe ich mich nie beschäftigt. Auch als großer Chef bin ich nicht immer über alles informiert gewesen, was sich im Team abgespielt hat", sagte der Belgier, der derzeit dem Astana-Rennstall als Berater zur Seite steht.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%