Radsport Doping
Jaksche kommt mit einem Jahr Dopingsperre davon

Jörg Jaksche ist am Mittwoch vom österreichischen Radsportverband zu einem Jahr Sperre bis zum 2. Juli 2008 verurteilt worden. Der Auftritt als Kronzeuge im Anti-Dopingkampf ersparte dem 31-Jährigen eine längere Auszeit.

Mit einem Jahr Sperre bis zum 2. Juli 2008 ist Radprofi Jörg Jaksche am Mittwoch vom österreichischen Radsportverband belegt worden. Zusätzlich muss Jaksche die Verfahrenskosten in Höhe von 1 500 Euro bezahlen. Das Geständnis und seine Rolle als Kronzeuge im Anti-Dopingkampf ersparten dem zuletzt mit österreicherischer Lizenz fahrenden Franken eine längere Zwangspause. Normalerweise steht auf Doping eine Sperre von zwei Jahren. Jaksche und auch der Weltverband UCI haben binnen vier Wochen die Möglichkeit, gegen den Beschluss Einspruch zu erheben.

Der 31 Jahre alte Wahl-Österreicher mit Wohnsitz Kitzbühel wurde wegen des Gebrauchs von EPO und Wachstumshormonen schuldig gesprochen. Jaksche hatte Ende Juni jahrelanges Doping zugegeben und Zusammenhänge erklärt.

Der gebürtige Fürther war bei den Ermittlungen der spanischen Dopingfahnder im Rahmen der der Operacion Puerto als Kunde im Blutdopingprogramm des spanischen Arztes Eufemiano Fuentes entlarvt worden. Zuletzt fuhr der frühere Paris-Nizza-Sieger für den russischen Tinkoff-Rennstall, zuvor stand er aber auch unter anderen beim Bonner Team Telekom (1999/2000), sowie die dänische CSC-Mannschaft (2004) des früheren Tour-de-France-Siegers Bjarne Riis unter Vertrag.

© SID

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