Radsport Doping
Lance Armstrong muss vor Gericht erscheinen

Der siebenmalige Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong muss im März 2006 vor einem italienischen Gericht erscheinen. Grund ist eine Verleumdungs-Klage des italienischen Radprofis Filippo Simeoni.

Tour-Sieger Lance Armstrong muss sich im März 2006 persönlich vor einem italienischen Gericht in der Nähe von Rom verantworten. Der Radprofi Filippo Simeoni (Italien) hatte den siebenfachen Sieger der Tour de France wegen Verleumdung angeklagt.

Im Zusammenhang mit einem Doping-Prozess gegen den ehemaligen Armstrong-Arzt Michele Ferrari hatte Armstrong Simeoni unter anderem als "Lügner" bezeichnet. Der Prozessbeginn ist auf den 7. März angesetzt. Wann Armstrong aussagen soll, steht noch nicht genau fest.

Ferrari war im Oktober 2004 in Bologna wegen Sportbetruges zu einem Jahr Gefängnis auf Bewährung verurteilt worden. Armstrong hatte auf dieses Urteil "enttäuscht" reagiert, aber sein Vertrauen in den "langjährigen Freund" bekräftigt.

Die angeblichen Drohungen gegen Simeoni, der gegen Ferrari aussagte, hat der Amerikaner stets bestritten und den Italiener seinerseits wegen Verleumdung angezeigt.

© SID

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