Radsport Doping
Landis sollte gegen Armstrong aussagen

Der unter Doping-Verdacht stehende Radprofi Floyd Landis sollte mit der Aussicht auf eine milde Strafe offenbar zu einer Aussage gegen den siebenmaligen Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong bewegt werden.

Mit der Aussicht auf eine geringere Strafe hat die US-Anti-Doping-Agentur Usada offenbar versucht, den unter Doping-Verdacht stehenden Radprofi Floyd Landis zu einer Aussage gegen den siebenmaligen Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong zu bewegen. "Es geschah beim ersten Zusammentreffen der Usada mit meinem Anwalt. Mir wurde angeboten, Armstrong zu belasten, dafür sollte ich eine kürzestmögliche Sperre bekommen", sagte Landis vor dem Auftakt seiner erneuten Anhörung am Montag.

Landis bezeichnete das Angebot als "beleidigend" und erklärte, er habe "keine Kenntnis" von einem eventuellen Dopingvergehen. Der Tour-Sieger von 2006, der im Anschluss an die große Schleife positiv auf Testosteron getestet worden war, muss sich im Zuge der Vorwürfe vor der Usada verantworten. Im Falle eines Schuldspruchs drohen ihm zwei Jahre Sperre.

© SID

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