Radsport Doping
Manolo Saiz beugt sich dem Druck

Manolo Saiz hat sein Amt als Teamchef beim Rennstall Astana-Würth niedergelegt und ist auch als Vorsitzender der Protour-Teams zurückgetreten. Er kam damit der Forderung der Rennstall-Vereinigung nach.

Manolo Saiz hat sich dem Druck gebeugt: Der in den spanischen Dopingskandal verstrickte Teamchef hat nach einer Mitteilung des Rennstalls Astana-Würth sein Amt niedergelegt und ist auch als Vorsitzender der Protour-Teams zurückgetreten. Er kam damit der Forderung der Rennstall-Vereinigung nach.

Damit dürfte dem Start der vormaligen Mannschaft Liberty Seguros mit Kapitän Alexander Winokurow und dem Ansbacher Jörg Jaksche bei der Tour de France (1. bis 23. Juli) nichts mehr im Wege stehen.

Winokurow bricht ein

Auch bei Winokurow scheint die Affäre aber Spuren hinterlassen zu haben. Der Ende 2005 von T-Mobile nach Spanien gewechselte Kasache brach bei der Dauphine Libere am Donnerstag förmlich ein und erreichte das Ziel auf dem Mont Ventoux mit über 13 Minuten Rückstand auf den russischen Sieger Denis Mentschow. Winokurow wurde bisher als ernsthafter Herausforderer von Jan Ullrich und Ivan Basso (Italien) für die Tour gehandelt.

In glänzender Verfassung zeigte sich dagegen am Mont Ventoux Gerolsteiner-Kapitän Levi Leipheimer (USA), der als Dritter die Führung übernahm.

Wer Saiz-Nachfolger bei Astana-Würth werden soll, blieb vorerst offen. Möglicherweise behält der Spanier die Fäden im Hintergrund weiter in der Hand. Er war nur gegen Kaution wieder freigelassen worden und darf das Land vorerst nicht verlassen.

© SID

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