Radsport Doping
Markus Zberg steht unter schwerem Dopingverdacht

Ex-Radprofi Markus Zberg soll nach Angaben seines ehemaligen Teamkollegen und Dopingsünder Bernhard Kohl 24 000 Dopingeinheiten des Blutdoping-Mittels Dynepo erhalten haben.

Der im August zurückgetretene Schweizer Radprofi Markus Zberg steht im Zentrum schwerer Doping-Anschuldigungen. Belastet wird der 35-Jährige laut der Neuen Züricher Zeitung durch den Abschlussbericht der "Sonderkommission Doping" des Wiener Bundeskriminalamts (BKA). Zberg soll nach Angaben seines überführten früheren österreichischen Teamkollegen Bernhard Kohl im Frühjahr 2008 von Stefan Matschiner 24 000 Einheiten des Blutdoping-Mittels Dynepo in Rosenheim erhalten haben.

Matschiner, der sich als Sportmanager bezeichnet, gilt als Schlüsselfigur im Doping-Skandal um die in Wien ansässige Firma Humanplasma, bei der zwischen 2002 und 2006 mehrere Athleten Blutdoping betrieben haben sollen. Sowohl Matschiner als auch dessen Handlanger Gernot Winterauer haben im Bericht des BKA die Lieferung der EPO-Variante Dynepo an den früheren Gerolsteiner-Fahrer Markus Zberg bestätigt.

© SID

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