Radsport Doping
"Operation Puerto" weitet sich aus

Wie die "Gazzetta dello Sport" berichtet, ist die Liste der des Doping verdächtigen Radprofis um 49 Namen länger geworden. Unter den nunmehr 107 Fahrern sollen sich weitere prominente Namen befinden.

In der "Operation Puerto" ist kein Ende abzusehen: Die Zahl der in die spanische Doping-Affäre verwickelten Radprofis ist um weitere 49 Namen auf nunmehr 107 Verdächtige gestiegen. Das berichtet die italienische Sport-Tageszeitung "Gazzetta dello Sport". Dies gehe aus den von den Justizbehörden sammelten Dokumente im Umfang von rund 6 000 Seiten hervor. Unter den neuen Beschuldigten sollen sich weitere prominente Fahrer aus verschiedenen Ländern befinden. Namen nannte die Zeitung nicht.

Italiens Radstar Ivan Basso muss am Mittwoch zur Vernehmung vor dem Antidoping-Staatsanwalt des Olympiakomitees Coni, Ettore Torre, erscheinen. Dieser will Basso zur DNA-Abgabe auffordern, um diese mit dem Inhalt der in Madrid gefundenen und ihm zugeordneten Blutbeutel zu vergleichen. Auf diese Weise war Jan Ullrich als erster aus der Puerto-Zielgruppe überführt worden.

Basso, der im ersten Anlauf freigesprochen worden war, droht eine zweijährige Sperre. Im Fall eines Geständnisses und einer aktiven Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft könnte diese auf ein Jahr reduziert werden.

© SID

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