Radsport Doping
Petacchi erkämpft in Italien Freispruch

Alessandro Petacchi kommt offenbar noch einmal mit einem blauen Auge davon. Der italienische Radsport-Verband FCI sprach den Sprintstar vom Team Milram vom Vorwurf des Doping-Missbrauchs frei.

Der italienische Radsport-Verband FCI hat Milram-Sprinter Alessandro Petacchi drei Wochen nach seinem Ausschluss von der Tour de France vom Vorwurf des Salbutamol-Dopings freigesprochen. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Dienstag. Die Disziplinarkommission des FCI berief sich im ihrem Urteil auf eine Ausnahmegenehmigung, die Petacchi für die Einnahme des Anti-Asthma-Wirkstoffes vorlag.

"Das ist einer der schönsten Siege meines Lebens", sagte Petacchi glücklich. "Ich wünsche niemanden, so zu leiden wie ich, es war die schlimmste Erfahrung meines Lebens."

Das Nationale Olympische Komitee Italiens (Coni) hatte eine einjährige Dopingsperre gegen Petacchi gefordert und kündigte nun an, gegen den Freispruch Berufung einlegen zu wollen. Auch der Radsport-Weltverband CAS prüft einen möglichen Gang vor den Internationeln Sportgerichtshof CAS.. Der Italiener war im Mai beim Giro d'Italia "nicht negativ" getestet und daraufhin von Coni-Chefermittler Ettore Torri verhört worden. Milram hatte mit dem Ausschluss Petacchis aus dem Tour-Aufgebot reagiert.

Die Disziplinarkommission hörte als Entlastungszeugen Milram-Teamarzt Claudio Sprenger und Petacchis Teamkollegen Brad Lancaster aus Australien. Petacchi besitzt eine Ausnahmegenehmigung für das Medikament, lag aber mit einem Wert von 1 320 Nanogramm pro Milliliter Urin deutlich über dem Grenzwert von 1 000 Nanogramm.

© SID

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