Radsport Doping
Protour-Teams fordern Freigabe von Blutbeuteln

Die Protour-Teams wollen mit vereinten Kräften die Freigabe der im Rahmen der spanischen Doping-Affäre sichergestellten Blutbeutel anstreben. Darauf einigten sich die Teams bei einem Treffen der sportlichen Leiter.

Die Protour-Teams wollen in der Doping-Affäre um den spanischen Arzt Eufemiano Fuentes die sichergestellten Blutbeutel freigeben lassen. Darauf einigten sich die Mannschaften bei einem Treffen der sportlichen Leiter vor dem Frühjahrs-Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich. "Wir treffen uns am 4. Mai erneut und besprechen dann, welche Maßnahmen wir ergreifen werden. Ein Land kann nicht einfach auf 200 Blutbeuteln sitzen", erklärte Roger Legeay, Manager des französischen Rennstalls Credit Agricole.

Die Beutel müssten geöffnet werden, um herauszufinden, zu welchen Sportlern sie gehören und welche anderen Sportarten involviert sind, sagte Legeay weiter. Der Tour-Veranstalter ASO hatte bereits angekündigt, dass kein durch die "Operacion Puerto" in Verdacht geratener Fahrer beim ebenfalls von ihm veranstaltetem Rennen in Lüttich starten dürfe.

Erst am Dienstag wurde der Giro-Sieger Ivan Basso von seinem Team Discovery Channel suspendiert, weil italienische Behörden erneut Ermittlungen gegen ihn aufgenommen hatten, um Verbindungen zum spanischen Dopingarzt Eufemiano Fuentes zu untersuchen. Die spanische Justiz hatte den Fall für beendet erklärt, was weltweit für heftige Kritik sorgte.

© SID

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