Radsport Doping
Raab erhebt schwere Vorwürfe gegen Telekom

Auch dem früheren Telekom-Profi Uwe Raab sind von seinem damaligen Arbeitgeber Dopingmittel angeboten worden: "Als ich abgelehnt habe, war ich weg vom Fenster, meine Karriere besiegelt", sagte Raab.

Der frühere Telekom-Profi Uwe Raab hat schwere Vorwürfe gegen seinen früheren Rennstall erhoben. Der 44-jährige Wittenberger, der von 1993 bis 1995 bei den Bonnern unter Vertrag stand, sagte der Mitteldeutschen Zeitung: "Ja, die Teamleitung ist mit Dopingmitteln an mich herangetreten. Als ich abgelehnt habe, war ich weg vom Fenster, meine Karriere besiegelt." Namen nannte er jedoch nicht.

Der Amateur-Weltmeister von 1983 erklärte: "Ich habe mich damals gegen Doping entschieden, wollte diesen Irrsinn nicht mitmachen." Diese Situation habe ihm arg zugesetzt: "Ich war kaputt im Kopf. Plötzlich sind Fahrer, die ich immer im Griff hatte, an mir vorbeigerollt."

Gegenüber dem sid fügte der mehrmalige Etappensieger der Vuelta und der Friedensfahrt hinzu: "Ich kann heute erhobenen Hauptes durch die Welt gehen und sagen, dass ich all meine Erfolge mit hartem Training und weiter nichts erreicht habe. Im Nachhinein bin ich froh, wie ich mich damals entschieden habe."

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%