Radsport Doping
Ricco nach Dopinggeständnis gesperrt

Radprofi Riccardo Ricco ist von Italiens NOK für vermutlich zwei Jahre gesperrt worden. Der Italiener war nach der vierten Tour-Etappe positiv auf Epo getestet worden.

Radprofi Riccardo Ricco (Italien) ist nach seinem Dopinggeständnis vom Nationalen Olympischen Komitee Italiens (Coni) gesperrt worden. Die genaue Dauer der Sperre gab das Coni nicht bekannt, vermutet werden zwei Jahre. Dieses Strafmaß hatte auch Dopingsünder Ivan Basso 2006 erhalten. Dessen Sperre läuft im Oktober ab.

Riccardo Ricco war nach der vierten Etappe positiv auf Epo getestet und von der Frankreich-Rundfahrt nach zwei Etappensiegen ausgeschlossen worden. Am Mittwoch gab der 24-Jährige zu, gedopt zu haben: "Vor der Tour habe ich einen Fehler gemacht und die Substanz eingenommen, die wir alle kennen. Es war ein Fehler, den ich allein begangen habe." Das Team Saunier Duval hatte sich nach dem Dopingfall Ricco von der Tour zurückgezogen.

Als Zeuge wurde vom Coni auch Leonardo Piepoli vernommen. "Ich hatte aber nichts Wichtiges im Hinblick auf die Anhörung zu sagen. Ich habe gesagt, was ich zu sagen hatte, nicht mehr und nicht weniger", erklärte der Italiener. Piepoli war von Saunier Duval während der Tour entlassen worden, da er gegen den Ethik-Code der Equipe verstoßen hatte.

© SID

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