Radsport Doping
Riis von Contadors Unschuld überzeugt

Teamdirektor Bjarne Riis vom Rad-Rennstall Saxo Bank ist trotz der positiven Dopingprobe von der Unschuld seines neuen Fahrers Alberto Contador überzeugt.

Teamdirektor Bjarne Riis vom Rad-Rennstall Saxo Bank ist trotz der positiven Dopingprobe von der Unschuld seines künftigen Aushängeschildes Alberto Contador überzeugt. "Ich habe mich gerade mit Alberto Contador getroffen und habe keinen Grund, ihm nicht zu glauben", sagte Riis dem dänischen Fernsehsender DR. Contador, zur Zeit noch beim kasachischen Team Astana, steht ab 2011 bei Saxo Bank unter Vertrag.

Riis, Tour-de-France-Sieger von 1996 und selbst ein geständiger Dopingsünder, hofft, dass sich der Fall Contador nicht zu einem "politischen Spiel" entwickelt. "Das wäre für alle Beteiligten unbeschreiblich traurig", so Riis.

Spanische Medien hatten berichtet, dass der Radsport-Weltverband UCI kurz nach dem Ergebnis der positiven Dopingprobe offenbar einen Kompromiss mit Contador aushandeln wollte, bei dem die UCI den dreimaligen Toursieger zur Verschwiegenheit gedrängt haben und ihm dafür eine nur dreimonatige Sperre angeboten haben soll.

Contador wurde von der UCI nach einer positiv auf Clenbuterol getesteten Dopingprobe vom zweiten Ruhetag der Tour de France vorläufig gesperrt. Der Spanier hatte den Befund auf kontaminiertes Fleisch zurückgeführt und auf die geringe Konzentration des Kälbermastmittels in seiner Urinprobe verwiesen.

© SID

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