Radsport Doping
Schweizer Gericht weist Ullrich-Beschwerde zurück

Das Bundesstrafgericht im Schweizer Bellinzona hat eine Beschwerde des unter Dopingverdacht stehenden Jan Ullrich abgewiesen. Ullrich wollte die Übermittlung von Beweismitteln an die deutschen Behörden verhindern.

Die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts in Bellinzona (Schweiz) hat eine Beschwerde von Jan Ullrich gegen die Übermittlung von Beweismitteln an die deutschen Behörden abgelehnt. Nach der Hausdurchsuchung beim unter Doping-Verdacht stehenden Ullrich in seinem Schweizer Domizil Scherzingen war auf Ersuchen der Bonner Staatsanwaltschaft verfügt worden, dass Beweismittel weitergegeben werden dürfen. Dagegen hatten die Rechtsvertreter des Tour-Siegers von 1997 Einspruch erhoben.

Die Staatsanwaltschaft Bonn führt Ermittlungen wegen Betrugs zum Nachteil des früheren Ullrich-Arbeitgebers T-Mobile. In dem in Bellinzona verhandelten Einspruch ging es unter anderem um die aus Bonn geforderte Einsicht in Bankbelege Ullrichs bei Schweizer Geldinstituten. Ullrichs Anwälte haben zehn Tage Zeit, das Urteil vor dem Schweizer Bundesgericht in Lausanne anzufechten.

© SID

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