Radsport Doping
Sonderlob von Rogge für Anti-Doping-Kampf der UCI

Der Anti-Doping-Kampf des Radsportweltverbandes (UCI) hat von IOC-Präsident Jacques Rogge große Anerkennung erhalten. Die Maßnahmen seien einzigartig in der Welt des Sports, so Rogge.

Lob von höchster Stelle für den Anti-Doping-Kampf des Radsportweltverbandes (UCI): Jacques Rogge, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), würdigte die UCI-Anstrengungen in einem Interview der belgischen Tageszeitung Le Soir. "Die UCI hat extrem wichtige Maßnahmen in ihr Anti-Doping-Programm aufgenommen. Regelmäßige Gesundheitskontrollen der Athleten sowie umfangreiche Dopingtests sind einzigartig in der Welt des Sports", sagte der Belgier.

Rogge bestätigte, dass das IOC die Möglichkeiten für eine Aberkennung der Olympiamedaillen der früheren Telekom-Stars Jan Ullrich, Andreas Klöden und Alexander Winokurow prüfe. In diesem Zusammenhang werde auch gegen die einstigen Telekom-Ärzte der Uni Freiburg ermittelt. "Wir wollen herausfinden, in welchem Zeitraum gedopt wurde", sagte Rogge.

Nach den Suspendierungen der in den Telekom-Skandal verstrickten Freiburger Mediziner Lothar Heinrich und Andreas Schmid hatte vor Pfingsten auch der langjährige deutsche Olympiaarzt Dr. Georg Huber Dopingpraktiken in den 90er-Jahren eingeräumt. Ullrich hatte bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney Straßen-Gold vor Winokurow und Klöden gewonnen, zudem noch Silber im Zeitfahren geholt.

© SID

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