Radsport Doping
Spanier reichen Ermittlungsakten an UCI weiter

Spaniens Sportminister Jaime Lissavetzky hat am Freitag angekündigt, dass die spanischen Behörden ihre Doping-Ermittlungsunterlagen dem Radsport-Weltverband UCI sowie dem nationalen Verband übergeben werden.

Die spanischen Behörden werden ihre Doping-Ermittlungsunterlagen dem Radsport-Weltverband UCI sowie dem nationalen Verband übergeben. Das kündigte Spaniens Sportminister Jaime Lissavetzky am Freitag an: "Da wir unmittelbar vor Beginn der Tour de France stehen, liegt es dann an der UCI, die Tour-Organisatoren zu kontaktieren."

Der Minister betonte, dass Doping an sich in Spanien kein juristisches Vergehen sei. Daher sei auch noch unklar, ob die verdächtigen Fahrer sich vor den staatlichen Ermittlungsbehörden verantworten müssten. "Die Sportler können nicht strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden", sagte Lissavetzky.

Er prüfe zudem, ob auch den französischen Behörden eine Kopie der Unterlagen übermittelt werden kann. Die 93. Frankreich-Rundfahrt beginnt am Samstag mit dem Prolog in Straßburg.

© SID

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