Radsport Doping: Spanischer Verband hält Mayo-Akte geschlossen

Radsport Doping
Spanischer Verband hält Mayo-Akte geschlossen

Spaniens Radsport-Verband Rfec will die "Akte Iban Mayo" geschlossen halten. Der Weltverband UCI hingegen forderte eine erneute Untersuchung, nachdem die zweite Analyse einer B-Probe positiv ausgefallen war.

Für Spaniens Radsport-Verband Rfec ist der "Fall Iban Mayo" beendet. Entgegen einer Forderung des Weltverbandes UCI, nachdem die von der UCI in Auftrag gegebene zweite Analyse einer B-Probe Mayos einen positiven Dopingbefund ergeben hatte, soll die Akte geschlossen bleiben. Das Ergebnis hatte im Dezember das französische Labor in Chatenay-Malabry bekanntgegeben. Der erste Test im belgischen Gent hatte einen negativen Befund ergeben.

Dem 30 Jahre alten Mayo war am zweiten Ruhetag der vergangenen Tour de France in der A-Probe das Blutdopingmittel EPO nachgewiesen worden. Er wurde daraufhin von seinem Rennstall Saunier Duval suspendiert.

"Wir haben der UCI mitgeteilt, dass wir den Fall nicht wieder aufrollen werden. Niemand kann zweimal wegen der gleichen Sache belangt werden", teilte Eugenio Bermudez mit. "Wir haben Mayo unterstützt und werden das auch künftig tun", ergänzte der Generalsekretär des Rfec. Die UCI hat in dieser Sache bereits den Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne angerufen.

Kletterspezialist Iban Mayo war schon im Juni beim Giro d'Italia mit überhöhten Testosteron-Werten aufgefallen, von der UCI jedoch mit dem Hinweis auf einen angeblich natürlich erhöhten Testosteron-Wert entlastet worden.

© SID

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