Radsport Doping
Ullrich will sein Schweigen nicht brechen

Trotz der spektakulären Doping-Beichten seiner einstigen Telekom-Kollegen will Jan Ullrich über seine sportliche Vergangenheit weiter schweigen. Das stellte Ullrich-Manager Wolfgang Strohband klar.

Nach den spektakulären Doping-Beichten von Bjarne Riis, Erik Zabel und fünf weiteren ehemaligen Telekom-Fahrern hat Jan Ullrichs Manager Wolfgang Strohband klar gestellt, dass der Sieger der Tour de France 1997 weiter schweigen werde. "Es gibt für Jan überhaupt keine Veranlassung, sich zu äußern. Das ist bei uns überhaupt kein Thema", sagte Strohband dem Sport-Informations-Dienst (sid).

Ullrichs früherer Teamkollege Bjarne Riis wollte dem einzigen deutschen Toursieger auch keinen Ratschlag geben. "Jan soll das tun, was gut für ihn ist." Der Däne, der am Freitag Epo-Doping in der Zeit von 1993 bis 1998 gestanden hatte, versicherte jedoch, nicht zu wissen, ob Ullrich gedopt habe: "Ich habe mit Jan nie über das Thema Doping gesprochen. Ich habe ihm nichts von mir erzählt und auch nicht nach ihm gefragt."

© SID

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