Radsport Doping
Winokurow bleibt bis Ende Juli gesperrt

Alexander Winokurow hat den Rechtsstreit um seine Zwei-Jahres-Sperre vor dem Sportgerichtshof CAS verloren. Der 35-Jährige kann somit nicht an der Tour de France teilnehmen.

Der kasachische Radprofi Alexander Winokurow hat seinen Rechtsstreit mit dem Weltverband UCI vor dem Sportgerichtshof CAS in Lausanne verloren und bleibt bis 24. Juli dieses Jahres wegen Dopings mit Fremdblut gesperrt. Damit ist ein Comeback des 35-Jährigen erst nach der Tour de France möglich. Das teilte der CAS am Dienstag in Lausanne mit.

Winokurow war vom kasachischen Verband nach seinem positiven Test von der Tour 2007 überraschenderweise nur für ein Jahr gesperrt worden. Weil er daraufhin aber seinen Rücktritt verkündete, hatte die UCI auf einen Einspruch verzichtet. Als der ehemalige Fahrer des T-Mobile-Teams jedoch im vergangenen Oktober mit einem Comeback im Astana-Team liebäugelte, verweigerte der Verband dem Kasachen die Lizenz und zog vor den CAS.

Der ehemalige Teamkollege von Jan Ullrich, der zweimal Paris-Nizza gewann, Tour-Dritter 2003 und Olympiazweiter 2000 in Sydney war, wollte ursprünglich schon zum Giro wieder im Sattel sitzen. "Wino" hat stets seine Unschuld beteuert.

© SID

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