Radsport Doping
Zwei Jahre Sperre für Dopingsünder Di Luca

Das Anti-Doping-Gericht des Nationalen Olympischen Komitees Italiens (Coni) hat Danilo Di Luca für zwei Jahre gesperrt. Zudem muss der Radprofi 280 000 Euro Geldstrafe zahlen.

Der italienische Radprofi Danilo Di Luca ist wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt worden. Das Anti-Doping-Gericht des Nationalen Olympischen Komitees Italiens (Coni) verurteilte den 33-Jährigen zudem zur Zahlung einer Geldstrafe von 280 000 Euro.

Di Luca war beim Giro d'Italia 2009 zweimal positiv auf das Blutdopingmittel Cera getestet worden. Die Disziplinarkammer des Coni hatte in der vorigen Woche eine dreijährige Sperre gefordert, da di Luca Wiederholungstäter sei.

Di Luca kündigte sogleich einen Einspruch vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS an. "Ich warte noch auf die Urteilsbegründung. Ich kann nur noch wiederholen, dass ich keine verbotene Substanz eingenommen habe und dass ich diese Sperre nicht erwartet habe", sagte der Radprofi.

Der Italiener war bereits von November 2007 bis Januar 2008 wegen seiner nachgewiesenen Verbindungen zum verurteilten Doping-Arzt Carlo Santuccione gesperrt. Eine weitere Dopingverurteilung hatte Di Luca außerdem noch abwenden können. Mitte 2008 war er von der Disziplinarkammer des Coni freigesprochen worden. Damals ging es um ein Vergehen beim Giro 2007, als bei ihm unnatürlich niedrige Testosteron-Werte festgestellt worden waren.

© SID

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