Radsport Fernfahrt
Contador gewinnt einzige Bergankunft

Bei der einzigen Bergankunft der 65. Fernfahrt Paris-Nizza hat der Spanier Alberto Contador den Tagessieg erobert. Nach 169,5km von Maurs nach Mende siegte der Discovery-Profi vor Davide Rebellin vom Team Gerolsteiner.

Nur um Haaresbreite hat Davide Rebellin vom deutschen Team Gerolsteiner den Tagessieg bei der einzigen Bergankunft der 65. Fernfahrt Paris-Nizza verpasst. Nach 169,5km von Maurs nach Mende kam der Italiener mit zwei Sekunden Rückstand hinter dem spanischen Tagessieger Alberto Contador ins Ziel. Rebellin eroberte im französischen Zentral-Massiv jedoch das Gelbe Trikot des Gesamtführenden.

Das Duo hatte auf den letzten drei Kilometer hinauf zum 1055m hohen Montee Laurent Jalabert die Konkurrenz hinter sich gelassen. An dem nach Frankreichs ehemaligen Radstar Jalabert benannten steilen Schlussanstieg war Sandy Casar noch abgefangen worden. Der Lokalmatador vom Rennstall Francaise des Jeux war zuvor 155km in einem Fluchtduo mit zeitweise fast zehn Minuten Vorsprung vor dem Peloton an der Spitze gefahren.

Contador jagt Rebellin

In der Gesamtwertung hat Rebellin nun sechs Sekunden Vorsprung vor Contandor. "Das Gelbe Trikot ist mir gar nicht so richtig recht. Wir werden viel Arbeit haben, um es zu verteidigen. Der Tagessieg wäre mir lieber gewesen", sagte der Gerolsteiner Teamchef Hans-Michael Holczer.

Ein sehr welliger Abschnitt steht am Freitag auf dem Programm. Dabei müssen nach dem Start in Sorgues je zwei Bergwertungen der zweiten und dritten Kategorie überwunden werden, ehe die fünfte Etappe nach 178km in Manosque endet.

© SID

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