Radsport Fernfahrt
Klöden hat Gesamtsieg vor Augen

Radprofi Andreas Klöden steht bei der 42. Fernfahrt Tirreno-Adriatico vor dem Gesamtsieg. Der Astana-Fahrer übernahm auf der Königsetappe die Führung im Klassement. Den Tagessieg sicherte sich Matteo Bono aus Italien.

Bei der 42. Fernfahrt Tirreno-Adriatico ist der Gesamtsieg für den Tour-de-France-Dritten Andreas Klöden in greifbare Nähe gerückt. Der Astana-Profi übernahm auf der Königsetappe über 164km von San Benedetto del Tronto nach San Giacomo die Führung in der Gesamtwertung vom Nürtinger Stefan Schumacher (Gerolsteiner).

Klöden liegt vor der flachen Schlussetappe am Dienstag drei Sekunden vor dem Luxemburger T-Mobile-Neuling Kim Kirchen. Astana-Kapitän Alexander Winokurow belegt zwölf Sekunden hinter Klöden Platz drei, Schumacher ist 22 Sekunden zurück nun Vierter.

Den Tagessieg sicherte sich Matteo Bono (Lampre). Der Italiener setzte sich am elf Kilometer langen Schlussanstieg mit einer Steigung von bis zu 15 Prozent im Alleingang durch.

Angriff am letzten Berg

Klöden startete am letzten Berg aus der Verfolgergruppe heraus den entscheidenden Angriff auf Schumacher und machte die entscheidenden Sekunden in der Gesamtwertung gut. "Wir hatten das Glück, dass wir Schumacher mit Winokurow und Klöden in die Zange nehmen konnten", erklärte Mario Kummer, der sportliche Leiter von Astana.

Das siebte und letzte Teilstück führt über 177km von Civitella del Tronto nach San Benedetto del Tronto.

Vizeweltmeister Erik Zabel aus Unna stieg wegen einer Erkältung aus. "Ich möchte vor Mailand-San Remo nichts riskieren", sagte der Milram-Profi im Hinblick auf Samstag.

© SID

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