Radsport Fernfahrt
Kolobnew düpiert die Sprint-Elite

Alexander Kolobnew heißt der Sieger der dritten Etappe bei der Fernfahrt Paris-Nizza. Der Russe siegte nach einem erfolgreichen Ausreißversuch vor dem belgischen Sprintstar Tom Boonen.

Ausreißer Alexander Kolobnew hat sich im Alleingang den Sieg auf der dritten Etappe der 65. Fernfahrt Paris-Nizza gesichert. Der frühere russische Meister hatte als letzter "Mohikaner" eines Flüchtlings-Quartetts um den Cottbuser Heinrich Haussler vom Team Gerolsteiner die besten Reserven auf der mit 215,5km längsten der sieben Etappen am Rande des Zentral-Massivs.

Der CSC-Profi entschied das Teilstück von Limoges nach Maurs mit 15 Sekunden Vorsprung vor Belgiens Ex-Weltmeister Tom Boonen (Quickstep) und dem Italiener Davide Bennati (Lampre) für sich. Das Gelbe Trikot des Spitzenreiters im Gesamtklassement verteidigte der Italiener Franco Pellizotti (Liquigas) mit zwei Sekunden Vorsprung vor Bennati erfolgreich.

Fluchtversuch geglückt

Bei der "Fahrt in die Sonne" hatten Kolobnew und Haussler schon nach zwei Kilometern die Initiative übernommen und waren mit zwei Begleitern dem Peloton 100km vor dem Ziel um rund zehn Minuten enteilt. Angetrieben von den Sprintern um Boonen holten die Verfolger den Rückstand auf den letzten 50km jedoch schnell auf. Zwei Kilometer vor dem Ziel wurde die Häussler-Gruppe gestellt, wobei nur Kolobnew den Verfolgern entkam.

Am Donnerstag wartet die erste schwere Bergetappe auf den Fahrer-Tross. Auf den 169,5km zwischen Maurs und Mende sind zunächst drei Anstiege der zweiten Kategorie zu bewältigen, bevor das Teilstück mit einer Bergankunft der ersten Kategorie im Zentral-Massiv endet.

© SID

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