Radsport Fernfahrt
Niermann fällt mit Knöchelbruch aus

Mit einem Knöchelbruch wird Radprofi Grischa Niermann in den nächsten Wochen pausieren müssen. Um eine Operation kommt der Fahrer vom niederländischen Rabobank-Rennstall allerdings wohl herum.

Herber Rückschlag für Grischa Niermann: Der deutsche Radprofi ist bei seinem Sturz am Mittwoch auf der ersten Etappe der italienischen Protour-Fernfahrt Tirreno-Adriatico doch nicht so glimpflich davongekommen wie zunächst erwartet. Der Rabobank-Fahrer zog sich einen Knöchelbruch am linken Fuß zu und muss nun vorerst pausieren.

Das Ergebnis der Untersuchung bei Doktor Wego Kregehr, dem Mannschaftsarzt von Fußball-Bundesligist Hannover 96, teilte Niermann auf seiner Homepage mit. "Mein Teamarzt hat mich nach Hause geschickt. Ich konnte meinen geschwollenen Fuß kaum noch belasten. Die Schmerzen waren aber eigentlich gar nicht so stark", erklärte der Hannoveraner, der nach eigenen Angaben "höchstwahrscheinlich" nicht operiert werden muss".

Niermann hatte einen Massensturz mit rund 40 Kollegen ausgelöst, nachdem er vom Fahrer eines Begleit-Motorrades touchiert worden war. Trotz Schmerzen war er die letzten 50km bis ins Ziel durchgefahren. Bei dem Crash auf einer Abfahrt, bei der die Gruppe Tempo 70 fuhr, war Niermanns Helm dreimal gebrochen. Der Russe Wladimir Efimkin vom spanischen Rennstall Caisse d´Epargne hatte mit einem Schlüsselbeinbruch aufgeben müssen.

© SID

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