Radsport Fernfahrt
Rebellin bei Paris-Nizza weiter in Gelb

Davide Rebellin vom Team Gerolsteiner geht als Gesamtführender in die beiden Schlussetappen der Fernfahrt Paris-Nizza. Dem Italiener genügte beim Tagessieg des Ukrainers Jaroslaw Popowitsch Rang acht.

Der Italiener Davide Rebellin kann sich weiterhin große Hoffnungen auf den Gewinn der Fernfahrt Paris-Nizza machen. Der Radprofi vom Team Gerolsteiner verteidigte das am Vortag eroberte Gelbe Trikot auf der fünften Etappe erfolgreich. Rebellin reichte in der Alpen-Region der Haute Provence der achte Platz mit 14 Sekunden Rückstand auf Tagessieger Jaroslaw Popowitsch aus der Ukraine.

Nach 178km zwischen Sorgues und Manosque setzte sich der Discovery-Fahrer im Alleingang vor dem Spanier Francisco Ventoso (Saunier) und dem Franzosen Samuel Dumoulin (Ag2r) durch. Popowitsch war der letzte Verbliebene einer siebenköpfigen Fluchtgruppe, in der auch das T-Mobile-Team mit dem Wittenberger Bert Grabsch vertreten war.

Im Gesamtklassement verteidigte Rebellin seinen Vorsprung von sechs Sekunden vor dem Spanier Alberto Contador (Discovery) erfolgreich. Dritter 23 Sekunden zurück blieb der Slowene Tadej Valjavec (Lampre). "Wir mussten uns heute auf das Gelbe Trikot konzentrieren, und das hat die Mannschaft hervorragend gemacht. Es wird trotzdem schwer, Gelb bis Nizza zu verteidigen", sagte der Gerolsteiner Teamchef Hans-Michael Holczer.

Start wegen Selbstmord verschoben

Das Rennen war von einer Tragödie überschattet worden. Der Start musste um eine halbe Stunde verlegt und eine Streckenpassage neutralisiert werden, weil dort die Polizei wegen eines Selbstmordes ermittelte.

Das erste Protour-Rennen der Saison endet am Wochenende mit einer Achterbahnfahrt. Am Samstag sind auf den 200km zwischen Brignoles und dem Ziel am Mittelmeer in Cannes neun Bergwertungen zu bewältigen, dabei eine der ersten Kategorie am 780m hohen Col de Bourrigaille.

Das Finale mit Start und Ziel in Nizza findet am Sonntag in den französischen See-Alpen statt. Drei Bergpreise der ersten Kategorie, darunter über den 1068m hohen Col del la Porte mit 7,2 Prozent Steigung, werden auf den letzten 129,5km über die Platzierungen im Abschlussklassement entscheiden.

© SID

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