Radsport Fernfahrt
Voigt gewinnt "Criterium International"

Jens Voigt hat auch das zweite Rennen am Sonntag gewonnen und somit den Gesamtsieg bei der Fernfahrt "Criterium International" perfekt gemacht. Der CSC-Fahrer gewann nach der Bergetappe auch noch das Einzel-Zeitfahren.

Ausreißer-König Jens Voigt hat bei der Fernfahrt "Criterium International" einen perfekten Tag erwischt. Am Sonntagvormittag hatte sich der Berliner durch eine erfolgreiche Soloflucht auf der Bergetappe des zweitägigen Rennens das Gelbe Trikot gesichert. Durch den anschließenden Sieg im Einzel-Zeitfahren in Charleville-Mezieres holte sich Voigt seinen dritten Gesamtsieg nach 1999 und 2004 bei der Fernfahrt in den französischen Ardennen.

Seinen ersten Saisonsieg machte Voigt eindrucksvoll perfekt. Der CSC-Profi meisterte einen Tag nach Olaf Pollacks Auftaktsieg die neun Bergprüfungen auf den 98,5km zwischen Les Vieilles Forges und Montherme im Alleingang und kam bei der Bergankunft mit 48 Sekunden Vorsprung vor Epargne-Kapitän Alejandro Valverde (Spanien) und dem Tour-de-France-Dritten Andreas Klöden (Mittweida) vom Astana-Team ins Ziel. Der Vorsprung reichte beim Kampf gegen die Uhr auf dem Stadtkurs in Charleville-Mezieres aus.

"Ich habe früh attackiert, weil in den Bergen die Gefahr besteht, den Anschluss zu verlieren. Die letzten 25km waren schon eine Art Zeitfahrprüfung. Dabei habe ich gemerkt, dass ich stark genug bin, um das Rennen zu gewinnen", sagte Voigt, der beim ersten Anstieg nach 10km zunächst noch mit zwei Begleitern die Flucht nach vorn angetreten hatte.

Einzelzeitfahren geht an Lövqvist

Das Einzelzeitfahren beendete der Mecklenburger mit 14 Sekunden Rückstand auf den Tagessieger Thomas Lövqvist (Francaise des Jeux) auf dem siebten Platz. Drei Sekunden langsamer als der Sieger wurde Valverde Zweiter vor dem Franzosen Sylvain Chavanel (Cofidis) und Klöden (je neun Sekunden).

Zum Auftakt am Samstag war Voigt zeitgleich mit Tagessieger Pollack auf dem 71. Platz ins Ziel gekommen. Im Gesamtklassement lag er nach den 179km von Asfeld nach Charleville-Mezieres sechs Sekunden hinter dem in der vergangenen Saison beim T-Mobile Team ausgemusterten Brandenburger, der mit seinem Sprintsieg dem zweitklassigen Team Wiesenhof am Samstag den bislang größten Saisonerfolg beschert hatte.

© SID

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