Radsport Giro d´Italia
Förster fährt beim Giro zum Etappensieg

Die fünfte Etappe des Giro d´Italia endete mit einem Massensprint. Diesmal hatte Robert Förster vom Team Gerolsteiner die Nase vorn. Danilo Di Luca fährt weiter im Rosa Trikot.

Robert Förster hat dem Sprint-Star Alessandro Petacchi die Show gestohlen und dem Team Gerolsteiner den ersten Etappensieg beim diesjährigen Giro d´Italia beschert. Der Markkleeberger setzte sich im Schlussspurt des fünften Teilstücks von Teano nach Frascati vor dem Norweger Thor Hushovd vom Team Credit Agricole und Milram-Kapitän Petacchi (Italien) durch. Für Förster war es der zweite Giro-Tagessieg nach seinem Erfolg auf der Schlussetappe im vergangenen Jahr.

"Das hat Robert unheimlich geschickt gemacht. In dem kurvigen Finale hat er genau das richtige Timing gehabt", sagte Gerolsteiners sportlicher Leiter Christian Henn. "Bei meinem zweiten Platz auf der dritten Etappe hinter Petacchi habe ich schon gemerkt, dass ich die richtige Form mit zum Giro gebracht habe. Dieser Sieg bestätigt mich", erklärte Förster. Für den Rennstall aus der Eifel war es bereits der achte Sieg in dieser Saison.

Di Luca fährt weiter in Rosa

Die Führung in der Gesamtwertung behauptete unterdessen der Italiener Danilo Di Luca, der nach 173km wie alle Favoriten zeitgleich mit dem Hauptfeld ins Ziel kam. Der Pro-Tour-Sieger von 2005 liegt weiterhin 26 Sekunden vor seinem Liquigas-Teamkollegen Franco Pellizotti.

Di Luca war am Mittwoch bei der ersten Bergankunft ins Rosa Trikot gefahren, als er das Finale am 17,1km langen Schlussanstieg nach Montevergine di Mercogliano diktiert und sich den Etappensieg vor seinen beiden Landsmännern Riccardo Ricco und Damiano Cunego gesichert hatte. Die deutschen Fahrer hatten sich auf dem 153km langen Teilstück durch das Hinterland von Neapel ebenso wenig in Szene setzen können wie der zweimalige Giro-Sieger Paolo Savoldelli vom Team Astana, der in der Spitzengruppe nicht vertreten war.

Schwere Bergetappe wartet am Freitag

Veränderungen im Gesamtklassement könnte es auch auf der sechsten Etappe am Freitag wieder geben, wenn nach etwa der Hälfte des 177km langen Teilstücks von Tivoli nach Spoleto die erste Bergwertung der ersten Kategorie auf dem Programm steht. Auf dem Weg ins Ziel folgen dann noch ein Anstieg der dritten sowie einer der zweiten Kategorie.

© SID

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