Radsport Giro d´Italia
Förster mit Tageserfolg - Basso feiert Gesamtsieg

Während Gerolsteiner-Profi Robert Förster am Schlusstag des Giro d´Italia mit einem Etappenerfolg glänzte, machte der Italiener Ivan Basso (CSC) seinen Gesamtsieg perfekt. Zweiter wurde Jose Enrique Gutierrez (Spanien).

Gerolsteiner-Profi Robert Förster hat mit einem Sprinterfolg auf der letzten Etappe des Giro d´Italia die starke Leistung seines Teams gekrönt. Nach 140km von Ghisallo nach Mailand siegte der Markkleeberger vor dem Argentinier Axel Richeze und T-Mobile-Fahrer Olaf Pollack (Kolkwitz).

Der Italiener Ivan Basso konnte erwartungsgemäß die Gesamtwertung des 89. Giro für sich entscheiden. Auf der 21. Etappe behauptete der 28-jährige Teamkapitän des dänischen CSC-Rennstalls seinen Vorsprung von 9:18 Minuten auf den zweitplatzierten Spanier Jose Enrique Gutierrez. Gesamtdritter wurde Bassos italienischer Landsmann Gilberto Simoni (11:59 Minuten zurück).

Förster überglücklich

"Das ist der geilste Tag in meinem Leben. Dafür hat es sich gelohnt, sich über die Berge zu quälen", erklärte Förster nach seinem ersten Etappensieg bei einer dreiwöchigen Rundfahrt. Sein besonderer Dank galt Mannschaftskollege Sven Krauss, der auf den letzten 1000m einen Ausreißversuch des Italieners Alberto Ongarato (Team Milram) vereitelte und "Frösi" in eine glänzende Ausgangslage brachte: "Sven hat diesen Sieg erst möglich gemacht."

Ähnlich glücklich zeigte sich Gesamtsieger Basso. "Ich freue mich wahnsinnig über diesen Erfolg. Ich habe immer gesagt, dass ich einmal den Giro gewinnen möchte. Ich bin überwältigt, dass es mir jetzt gelungen ist", so der 28-Jährige, der den Erfolg seinem am Freitag geborenen Sohn Santiago widmete.

Basso wehrt alle Angiffe ab

Im Verlauf des 20. Teilstücks am Samstag hatte Basso auch die letzten Angriffe seiner Gegner souverän abgewehrt und sich nach 211km zwischen Trento und Aprica seinen dritten Einzel-Tageserfolg geholt. Auf der letzten Bergetappe, bei der die Italien-Rundfahrt am 2618m hohen Gavia-Pass ihren höchsten Punkt erreichte, setzte sich der letztjährige Tour-Zweite mit 1:17 Minuten Vorsprung vor seinem Landsmann Gilberto Simoni (Saunier Duval) durch. Die Schlussetappe wurde am Sonntag zur Triumphfahrt für den 28-Jährigen.

Der Sieger von 2004, Damiano Cunego (Italien/Lampre), wurde mit 18:16 Minuten Rückstand Vierter, Vorjahressieger Paolo Savoldelli (Italien/Discovery) 19:22 Minuten zurück Fünfter. Von den ursprünglich 14 gestarteten deutschen Fahrern konnte sich keiner unter den besten 30 platzieren.

© SID

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