Radsport Giro d´Italia
Grünes Licht für Ullrichs Giro-Start

Laut Jan Ullrichs Mannschaftsarzt steht einem Start des Radstars beim Giro d´Italia (6. bis 28. Mai) nichts mehr im Wege. "Sein Knie ist in Ordnung. Jan kann beim Giro teilnehmen", sagte Stefan Vogt vom T-Mobile-Team.

Der Giro d´Italia (6. bis 28. Mai) kann für Jan Ullrich kommen: Laut dem Mannschaftsarzt vom Team T-Mobile steht einem Start des Radstars bei der Italien-Rundfahrt nichts mehr im Wege. "Sein Knie ist in Ordnung. Jan kann beim Giro teilnehmen", erklärte Stefan Vogt der italienischen Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport am Rande der Tour de Romandie, wo der gebürtige Rostocker sein Saisondebüt gibt.

Auch der Tour-Sieger von 1997 geht fest von seinem Start aus, macht seine Teilnahme aber vom weiteren Verlauf der Romandie-Schleife in der Schweiz abhängig. "Wenn ich beim Giro antrete, will ich mich dort von Tag zu Tag steigern." Ambitionen auf einen Topplatz bei der Italien-Rundfahrt hegt Ullrich aber nicht: "Es ist unrealistisch zu denken, dass ich beim Giro gut abschneiden werde. Es ist unmöglich, mit den Italienern zu konkurrieren, die bereits in Top-Form sind", erklärte Ullrich der Gazzetta. Der 32-Jährige hatte seinen vor drei Wochen geplanten Saisoneinstieg bei der Sarthe-Rundfahrt wegen einer Reizung im rechten Knie absagen müssen und bestreitet derzeit bei der Romandie-Rundfahrt sein Saisondebüt.

Giro als Test für die Tour immens wichtig

Als Test für die Tour de France (1. bis 23. Juli), wo er zum zweiten Mal triumphieren will, sei der Giro aber immens wichtig. Ullrich: "Ich werde versuchen, die Weichen für mein Ziel zu stellen, den Sieg bei der Tour de France." Zugleich hat er aber großen Respekt vor der Aufgabe. "Ich weiß, dass ich beim Giro leiden werde. Es ist aber besser für ein Rennen, als wegen Knieproblemen leiden zu müssen", sagte Ullrich. Auch sein persönlicher Betreuer Rudy Pevenage befürwortet einen Giro-Start: "Das wäre wichtig für Jan, wenn er dort antritt."

Als Favoriten auf den Giro-Sieg bezeichnet Ullrich den Italiener Paolo Savoldelli und den Spanier Alejandro Valverde. "Sie sind bei der Tour de Romandie sehr stark. Das ist für mich gut, sie werden dann nicht so viel bei der Tour de France leisten können", so Ullrich.

© SID

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