Radsport Giro d´Italia
Mcewen gewinnt vierte Giro-Etappe

Der Australier Robbie Mcewen hat die vierte Etappe des Giro d´Italia im Massensprint für sich entschieden. Stefan Schumacher vom Team Gerolsteiner verteidigte das Rosa Trikot indes erfolgreich.

Stefan Schumacher vom Team Gerolsteiner fährt beim diesjährigen Giro d´Italia auch bei der fünften Etappe weiter im Rosa Trikot des Spitzenreiters. Auf dem 193km langen vierten Teilstück von Wanze nach Hotton am Rande der belgischen Ardennen holte sich nach 4:38:50 Stunden im Massensprint der Australier Robbie Mcewen (Davitamon) den Tagessieg. Mcewen, der schon die zweite Etappe für sich entschieden hatte, landete vor den Italienern Paolo Bettini (Quickstep) und Alberto Loddo (Selle Italia). Olaf Pollack aus Cottbus (T-Mobile) wurde Fünfter. T-Mobile-Star Jan Ullrich rollte im Hauptfeld ein.

"Ich freue mich schon sehr auf Italien und möchte mich bei meiner Mannschaft bedanken. Sie hat mir sehr geholfen, denn ich war heute ganz schön nervös", meinte der Nürtinger einen Tag nach seinem Triumph in Namur: "Schließlich war es meine erste Fahrt in Rosa."

"Das war eine starke Mannschaftsleistung"

"Das war eine starke Mannschaftsleistung. Es ist super, dass wir das Maglia Rosa nach Italien tragen können", freute sich Christian Henn als sportlicher Leiter von Gerolsteiner. Nach der letzten Etappe in Belgien erfolgt noch am Abend der Transfer per Flugzeug in die Mitte Italiens, wo am Donnerstag das Mannschaftszeitfahren von Piacenza nach Cremona über 38km ansteht.

Eine fünfköpfige Spitzengruppe mit dem Hannoveraner Grischa Niermann (Rabobank) hatte sich schon nach zehn Kilometern abgesetzt und bis zu sieben Minuten Vorsprung herausgefahren, ehe Gerolsteiner die Aufholjagd einleitete. Nur Sprinter Robert Förster musste sich nicht daran beteiligen. 16km vor dem Ziel waren die Ausreißer eingefangen.

Pollack setzt Sprint zu früh an

Danach setzte sich T-Mobile an die Spitze, um Pollack in eine günstige Ausgangsposition zu bringen, der sich auf der zweiten Etappe nur dem Australier Robbie Mcewen beugen musste. Doch der 32-Jährige zog diesmal den Sprint zu früh an.

Nicht am Start war der am Vortag gestürzte Milram-Kapitän Alessandro Petacchi, der sich einen Bruch der Kniescheibe zugezogen hatte und in den nächsten Tagen operiert werden soll. Der Start des Italieners bei der Tour an der Seite von Erik Zabel ist ausgeschlossen.

© SID

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