Radsport Giro d´Italia
Mcewen gewinnt zweite Giro-Etappe auf Sardinien

Der Australier Robbie Mcewen hat die zweite Etappe des Giro d´Italia von Tempio Pausania nach Bosa gewonnen. Das Rosa Trikot des Spitzenreiters übernahm der Italiener Danilo Di Luca.

Im Sprint hat sich Robbie Mcewen den Sieg auf der zweiten Etappe des Giro d´Italia gesichert. Nach 205km von Tempio Pausania nach Bosa verwies der Australier vom Team Predictor-Lotto die Italiener Paolo Bettini (Quickstep-Innergetic) und Alessandro Petacchi (Milram) auf die Plätze zwei und drei.

Im Gesamtklassement erarbeitete sich der frühere Protour-Gesamtsieger Danilo di Luca im Kampf um den Sieg beim 90. Giro d´Italia schon auf den ersten beiden Etappen eine gute Ausgangsposition. Der 31-Jährige gewann mit seinem Liquigas-Team zum Auftakt das Mannschaftszeitfahren über 24 km von Caprera nach La Maddalena auf Sardinien und übernahm am Sonntag das Rosa Trikot des Spitzenreiters durch einen Platz im Hauptfeld von seinem Teamkollegen Enrico Gasparotto.

Massensturz kurz vor dem Ziel

Die neun deutschen Fahrer konnten an den beiden ersten Tagen keine Akzente setzen. Vor allem das Team Gerolsteiner war am Sonntag vom Pech verfolgt. Routinier Volker Ordowski (Tübingen) musste mit Magenproblemen aufgeben. Tim Klinger war gemeinsam mit mehreren anderen Fahrern gut einen Kilometer vor dem Ziel in einen Sturz verwickelt und musste am Ellbogen genäht werden. Da der Sprockhöveler in der Drei-Kilometer-Zone vor dem Ziel zu Fall kam, wurde er mit der Zeit des Hauptfeldes gewertet. Ob er zur dritten Etappe am Montag antreten kann, ist allerdings ungewiss.

Am Samstag hatte der Liquigas-Express im Zeitfahren 33:38 Minuten benötigt und war damit 13 Sekunden schneller als der Astana-Rennstall um den zweimaligen Gesamtsieger Paolo Savoldelli. Das Team CSC wurde 30 Sekunden zurück Dritter. Das Team Gerolsteiner landete in 35:10 Minuten auf dem 13. Platz und war damit eine Sekunde schneller als die Milram-Mannschaft um Topsprinter Petacchi, der einen Tag später den Sprint gegen Mcewen klar verlor. Das T-Mobile-Team (35:27) musste sich mit dem 17. Rang begnügen.

Auch am Montag macht der Giro Station auf Sardinien. Die dritte Etappe führt über 181km von Barumini nach Cagliari, bevor am Dienstag der Transfer auf das Festland erfolgt.

© SID

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