Radsport Giro d´Italia
Vaitkus vor Bettini und Pollack

Der Sieg der neunten Etappe des Giro d´Italia ging nach 127 Kilometern an den Litauer Tomas Vaitkus. Hinter den Profi von Ag2r reihten sich im Sprint Paolo Bettini aus Italien und Olaf Pollack von T-Mobile ein.

Im Massenspurt hat sich auf der neunten Etappe des Giro d´Italia der Litauer Tomas Vaitkus durchgesetzt. Nach 127km von Francavilla nach Termoli lag der Sprinter vom französischen Team Ag2r vor Olympiasieger Paolo Bettini aus Italien und Olaf Pollack vom T-Mobile Team. Der Berliner wartet damit weiter auf seinen ersten Etappensieg bei der Italien-Rundfahrt. Zuvor hatte Pollack schon zwei zweite Ränge und einen fünften Platz in den Sprintentscheidungen der belegt.

"Ich hatte zwar eine hohe Endgeschwindigkeit, aber der Weg ganz nach vorn war einfach zu lang, sodass ich Vaitkus und Bettini nicht mehr ganz gekriegt habe", sagte Pollack. Der dreimalige Etappensieger Robbie Mcewen aus Australien landete diesmal hinter Pollack und wurde Tagesvierter.

Basso und Ullrich im Hauptfeld

Die Führung im Gesamtklassement behauptete der Italiener Ivan Basso vom dänischen CSC-Rennstall, der ebenso wie T-Mobile-Kapitän Jan Ullrich zeitgleich mit dem Sieger im Hauptfeld das Ziel erreichte. Ullrich hatte sich insbesondere in der Schlussphase des Rennens immer wieder an der Spitze gezeigt und sich als Tempomacher für die Sprinter betätigt. "Jan zeigt sich und macht einen guten Eindruck. Es rollt gut bei ihm", zeigte sich T-Mobiles sportlicher Leiter Rudy Pevenage erfreut.

Im Gesamtklassement hat der 32-Jährige nach den ersten Bergen des Giro als 56. bereits 18:20 Minuten Rückstand auf Basso. Bester T-Mobile-Fahrer ist weiterhin der Ukrainer Sergej Gontschar als Fünfter (2:43 Minuten zurück).

Kriwzow und Monnerais vom Feld gestellt

Im Verlauf der kürzesten Etappe des diesjährigen Giro hatte es mehrere Ausreißversuche gegeben. 70km lang waren der Ukrainer Juri Kriwzow und der Franzose Cyrille Monnerais an der Spitze gefahren, jedoch 30km vor dem Ziel vom Feld gestellt worden. Auch die Attacke des Australiers Scott Davis vom T-Mobile Team am letzten Anstieg des Tages wurde von den Mannschaften der Sprinter erfolgreich gekontert.

Fortgesetzt wird der Giro am Dienstag mit der zehnten Etappe über 187km von Termoli nach Peschi, ehe am Mittwoch der zweite Ruhetag auf dem Programm steht. Am Donnerstag folgt das erste lange Einzelzeitfahren über 50km in Pontedera.

© SID

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