Radsport International
Österreich erteilt Ullrich Absage

Der Österreichische Radsportverband ÖRV hat Jan Ullrich eine deutliche Absage in Bezug auf eine Profilizenz erteilt. Der ÖRV habe zudem "keinerlei Einladung oder Angebot" ausgesprochen, sich um eine Lizenz zu bewerben.

Österreich hat Jan Ullrich regelrecht an die Wand fahren lassen, nachdem dieser sich offenbar um eine Profilizenz bemüht hatte. Daraufhin hat der Österreichische Radsportverband ÖRV dem unter Dopingverdacht stehenden Toursieger von 1997 eine deutliche Absage erteilt und zudem erklärt, dass Ullrich in der Alpenrepublik unerwünscht sei.

Der ÖRV "benötigt keine zusätzlichen Herausforderungen oder Aufgaben im Zusammenhang mit dem Fall Ullrich", hieß es in einer Presseerklärung des Verbandes. Es habe auch "keinerlei Einladungen oder Angebote seitens des ÖRV an Herrn Ullrich gegeben, sich in Österreich um einen Wohnsitz und eine Lizenz zu bewerben".

Verband distanziert sich von Aussagen

Die Verbandsführung distanzierte sich damit von den Aussagen ihres Generalsekretärs Rudolf Massak, der dem ehemaligen T-Mobile-Star eine ÖRV-Lizenz in Aussicht gestellt hatte. Massak habe "einzig und allein auf die Gesetzeslage bei der Vergabe von Lizenzen hingewiesen", hieß es.

Nach Informationen der österreichischen Nachrichtenagentur APA hatte Ullrich-Manager Wolfgang Strohband beim ÖRV um eine Lizenz für den 32-Jährigen angefragt, nachdem dieser wegen der laufenden Dopingermittlungen aus dem Schweizer Verband ausgetreten war und somit ohne Lizenz ist. Strohband wollte die Meldung weder bestätigen noch dementieren.

© SID

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