Radsport International
Ullrich zu "verschiedenen Meetings" auf US-Reise

Nach seinem Trainingslager in Österreich und Italien ist Jan Ullrich in die USA gereist. Manager Wolfgang Strohband sprach von einer "Geschäftsreise". Ullrich wolle seinen US-Trip für "verschiedene Meetings" nutzen.

Jan Ullrich hat seine Trainingseinheiten in Österreich und Italien beendet und ist kurzfristig in die USA gereist. Manager Wolfgang Strohband erklärte, dass sich der Tour-de-France-Sieger von 1997 in den Staaten "auf Geschäfstreise" befinde. Welche Geschäfte der unter Dopingverdacht stehende Ex-Weltmeister konkret tätigt, wollte der Ullrich-Intimus nicht bekannt geben.

Seinen für drei Tage geplanten US-Trip will Ullrich für "verschiedene Meetings" nutzen. Das gab er auf seiner Homepage bekannt. Am Samstag feierte Ullrich mit Ehefrau Sara seinen 33. Geburtstag bereits in Übersee. "Die 33 war schon immer meine Glückszahl. Deshalb freu" ich mich sehr über diesen Tag und bin zuversichtlich, dass ich meine Pläne für das kommende Jahr umsetzen werde", teilt der Olympiasieger von Sydney mit.

In den USA wird auch der ebenso wie Ullrich in den spanischen Dopingskandal involvierte Giro-Sieger Ivan Basso in den nächsten Tagen erwartet. Der von seinen nationalen Sportgremien freigesprochene Italiener reist zur Präsentation seines neuen Rennstalls Discovery Channel, dem im texanischen Austin ansässigen früheren Team des siebenmaligen Tour-Siegers Lance Armstrong.

Basso und Ullrich waren im Sommer unmittelbar vor dem Start der Tour de France nach Bekanntwerden von Ergebnissen spanischer Drogenfahnder im Rahmen der "Operacion Puerta" von ihren Teams zunächst suspendiert und später entlassen worden. Die spanischen Behörden ermitteln wegen Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz gegen die mutmaßlichen Drahtzieher, den Madrider Arzt Eufemiano Fuentes und Rennstallbesitzer Manolo Saiz.

Im Rahmen der Ermittlungen will Untersuchungsrichter Antonio Serrano die in Verdacht geratenen Radporfis als Zeugen unter Eid aussagen lassen. Nach Informationen spanischer Zeitungen sollen die Verhöre bereits am 11. Dezember beginnen, wobei zunächst die spanischen Fahrer befragt werden sollen. Ullrich und Co. sollen von Ermittlern in ihren Wohnsitzen vernommen werden.

© SID

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