Radsport International
Vandenbroucke denkt nicht ans Karriereende

Der belgische Radprofi Frank Vandenbroucke spricht nach seinem Selbstmordversuch bereits wieder von der Fortsetzung seiner Karriere: "Rad fahren ist und wird immer mein Grund zum Leben sein", so der 32-Jährige.

Radprofi Frank Vandenbroucke blickt optimistisch in die Zukunft. Der Belgier spricht nach seinem Selbstmordversuch bereits wieder von der Fortsetzung seiner Karriere. "Rad fahren ist und wird immer mein Grund zum Leben sein. Ich will trainieren und wieder einen Level erreichen, der meines Talents würdig ist", sagte "VDB" dem italienischen TV-Sender La7. Zurzeit erholt sich der 32-Jährige in einem Mailänder Krankenhaus.

Der immer wieder mit Doping in Verbindung gebrachte Profi hatte sich in der vergangenen Woche "aus Verzweiflung" die Pulsadern aufgeschnitten. Außerdem verglich der unter Depressionen leidende Vandenbroucke seine Situation mit dem 2004 an einer Überdosis Kokain verstorbenen Tour-Sieger Marco Pantani. Er sei der "heutige Pantani", der ungerechtfertigt verfolgt werde und dafür einen hohen Preis gezahlt habe.

Der Belgier war 2002 für sechs Monate gesperrt worden, nachdem die Polizei bei einer Razzia in seinem Haus leistungssteigernde Mittel gefunden hatte.

© SID

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