Radsport National
Dopingverdacht gegen Schumacher ausgeräumt

Stefan Schumacher ist hinsichtlich des Dopingverdachtes im Vorfeld der Rad-WM in Stuttgart entlastet worden. In der Urinprobe des Gerolsteiner-Profis wurden keine verbotenen Substanzen gefunden.

Zumindest bei einem Test wurden bei Stefan Schumacher keine verbotenen Substanzen entdeckt. Dadurch ist der Dopingverdacht gegen den Gerolsteiner-Profi aus dem Vorfeld der Rad-WM von Stuttgart ausgeräumt. Nachdem bereits die auffälligen Blutwerte des späteren WM-Dritten bei einer Trainingskontrolle vom 25. September mit einer Durchfallerkrankung erklärt werden konnten, wies auch die Urinprobe des Nürtingers vom selben Tag ein negatives Ergebnis auf. Das teilte der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) unter Bezug auf die Analyse des Kölner IOC-Labors am Mittwoch mit.

Um weiteren Spekulationen ein Ende zu bereiten, will Schumacher nun seine Blutwerte vor einem unabhängigen Expertengremium offenlegen. Schumacher hatte bereits vor dem WM-Rennen alle seine Blutwerte dem Weltverband UCI und dem BDR offengelegt. Zudem ist der Amstel-Sieger bereit, vor dem Sportausschuss des Deutschen Bundestages zu erscheinen.

Alkohol- und Drogentest noch ohne Ergebnis

Die Ergebnisse eines Tests an Schumacher in anderer Sache lassen hingegen noch auf sich warten. Der 26-Jährige hatte am letzten Sonntag mit seinem Auto einen Unfall mit Sachschaden verursacht. Die Auswertung des danach vorgenommenen Alkohol- und Drogentests lag am Mittwochnachmittag laut Manager Heinz Betz noch nicht vor.

© SID

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