Radsport National
Klöden will doch weiter für Deutschland starten

Astana-Profi Andreas Klöden hat Meldungen dementiert, wonach er nicht mehr für Deutschland aufs Rad steigen wolle. Somit zählt Klöden weiterhin zum Kandidatenkreis für Olympia.

Rolle rückwärts von Andreas Klöden. Der 32 Jahre alte Astana-Profi hat in einer E-Mail an Udo Sprenger, den Vizepräsidenten des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR), Meldungen der Gazzetta dello Sport dementiert, wonach er nie mehr für Deutschland starten wolle.

"Ich bin selbstverständlich gerne bereit, für den BDR in Peking zu starten", erklärte Klöden in der Mail. Er habe nur die deutsche Presse wegen deren Umgang mit dem Dopingthema kritisiert, nicht aber den BDR.

Entscheidung nach den deutschen Meisterschaften

Laut BDR-Sportdirektor Burckhard Bremer zählt Klöden damit weiter zu den Olympiakandidaten. Der Verband will das Straßenteam nach den deutschen Meisterschaften am 29. Juni in Bochum nominieren.

Der ehemalige Magenta-Fahrer, der nie positiv getestet wurde, war durch einen Untersuchungsbericht der Uni Freiburg in Verbindung zum Dopingskandal um frühere Mannschaftsärzte gerückt worden. Danach sei von diesen im März 2000 eine Medikamentenlieferung in Höhe von 1 000 Mark an seine damalige Freundin und jetzige Ehefrau verschickt worden. Laut Klöden habe es sich aber nicht um unerlaubte Substanzen gehandelt.

© SID

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